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Das Galileo-Team von Pro7 hat uns nach Las Pedroñeras in Spanien begleitet

Der Kabarettist Jürgen B. Hausmann über schwarzen Knoblauch

Die Zeitschrift “Glück” von West-Lotto hat in Ausgabe 37 (13. September 2017) ein Artikel über unseren schwarzen Knoblauch herausgebracht.

Zeitschrift Fire&Food schwarzer Knoblauch

Lesen Sie in der Zeitschrift Fire&Food von Juli 2017 einen ausführlichen Bericht über unseren schwarzen Knoblauch.

Aachener Nachrichten schwarzer Knoblauch

Riecht vor, aber kaum nach dem Verzehr, findet Daniel Gonzalez. Der Alsdorfer vertreibt in Deutschland schwarzen Knoblauch. Foto: Verena Müller

Aachener Nachrichten - Alsdorf 2. April 2017 von Verena Müller

Zufallsentdeckung: Gonzalez verkauft schwarzen Knoblauch

Daniel Gonzalez ist vielleicht einer der letzten seines Berufsstands, er ist fahrender Händler und verkauft in erster Linie Obst, Gemüse und Wein. Nicht nur im Nordkreis, sondern auch im Dürener Raum und in der Eifel. Früher waren es einmal viel mehr angemeldete Reisegewerbe, wie es korrekt heißt, aber seit der Ausbreitung der Discounter stirbt diese Branche ebenso wie der Tante-Emma-Laden im Viertel aus.

Der 55-jährige Spanier, der seit 1974 in Alsdorf lebt, aber denkt nicht daran aufzugeben. Und er wäre ein schlechter Händler, wenn ihm im Urlaubin der Nähe von Barcelona beim Schlendern über einen Markt nicht eine Geschäftsidee gekommen wäre. „An einem der Stände hingen wunderschöne gebundene Zöpfe mit Knoblauch“, erzählt Gonzalez. Seine Lebensgefährtin und er blieben stehen, unterhielten sich mit dem Händler. Dabei fiel ihr Blick auf Knoblauch, der irgendwie anders aussah. Schwarz.

„Davon hatte ich noch nie gehört“, gesteht Gonzalez, und auch sein Cousin, der in der Gastronomie aufgewachsen war und selbst ein Restaurant betreibt, habe passen müssen. Der Alsdorfer erkannte die Marktlücke. Und weil Gonzalez ein „geschäftstüchtiger Mensch“ ist, wie
er selbst sagt, kaufte er dem Marktbeschicker gleich den schwarzen Knoblauch ab. „Der ist weicher als frisch geernteter Knoblauch und
erinnert geschmacklich an Pflaumenkompott und Balsamico“, sagt Gonzalez.

Der für ihn wesentlichste Unterschied: Der schwarze Knoblauch ist allgemein verträglicher — für das Umfeld und den eigenen Körper. „Man
riecht kaum danach und auch für den Magen ist er bekömmlicher“, sagt Gonzalez, der kurzerhand ein paar Produkte in sein Sortiment aufgenommen hatte und inzwischen der Vertrieb für „Mouse Hill“ („Maushügel“, benannt nach einer Anhöhe am Herstellungsort) in Deutschland ist. So heißt das kleine spanische Unternehmen, das den aus Gonzalez' Sicht besten schwarzen Knoblauch — Ajo negro — produziert und mit dem er seit drei Jahren zusammenarbeitet.

Die Herstellung funktioniert so: Ganz normaler Knoblauch wird einem Fermantationsverfahren unterzogen, sprich: einem Gärungsprozess in
diesem Fall unter Zugabe von Feuchtigkeit und heißer Luft, und das über einen Zeitraum von 90 Tagen. In welchem Ablauf genau, ist
Betriebsgeheimnis.

„Das hat den Effekt, dass die negativen Stoffe reduziert und die positiven potenziert werden“, sagt Gonzalez. Für ihn ist weniger die
kulinarische Seite des Produkts interessant als die gesundheitliche. „Was vielleicht auch am Alter liegen kann“, meint Gonzalez und lächelt.
Knoblauch gilt gemeinhin als förderlich für Blut, Herz sowie Gefäße und soll freie Radikale binden. Und der schwarze Knoblauch wird in Asien —
im Gegensatz zu Europa — schon seit langem in der alternativen Medizin eingesetzt.

In Spanien zählt Gonzalez weniger als eine Handvoll Hersteller. Seiner hat seinen Sitz in Las Pedroñeras, das „Hauptstadt des Knoblauch“ im
Ortsschild trägt. 80 Prozent der Einwohner dort lebten von der Knolle. „Man sagt, in Las Pedroñeras werde dank des Bodens und des Klimas der kräftigste und wertvollste Knoblauch angebaut“, erzählt Gonzalez. „Aber nicht der meiste. Der stammt aus China.“

Und wie läuft das Geschäft in Deutschland? Gonzalez winkt ab. „Leben kann ich davon nicht. Da bin ich also ein Stück weit Idealist.“

Er vertreibt die Knollen und die Produkte wie das mit Honig vermischte Mus übers Internet — auf seiner Homepage sind auch Rezepte zu finden — und eben aus seinem Transporter heraus. Und wenn er ein paar Menschen damit glücklich machen könne, sei das doch schon viel wert, findet er.